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Park
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Landschaftspark
Die überregionale Bedeutung des Schloßparkes von Steinhöfel ist unbestritten. Der künstlerisch
bedeutenste unter den rein landschaftlichen Gärten der Mark ist wohl der Park von Steinhöfel,
der später als Vorbild für königliche Gärten gedient hat.
Hier ist vor Allem die weite Umgebung, Feld und Wald durch die glückliche angeordneten
Baumgruppen und Durchblicke in den englischen Park mit einbezogen worden. Dieser selbst
zeigt einen reizvollen Wechsel von Wiesenflächen, kleinen Gewässern, hohen in ihren
Laubfärbungen zueinander abgestimmten Baumgruppen. Im Übrigen finden sich auch hier
Urnenstätten, Tempelchen, Hütten, die charakteristischen Merkmale der Romantik.
Die Parkanlage ist wohl der früheste Landschaftspark im englischen Stil in der Mark Brandenburg.
Johann August Eyserbeck ( 1762-1801 ), der Sohn des Wörlitzer Gartenarchitekten
Johann Friedrich Eyserbeck, wird als Schöpfer der Gartenanlage vermutet.
Am Ende des Sees lag als optischer Fixpunkt des Parkblickes vom Schloß Steinhöfel
aus das „Chinesische Teehaus". In der Nähe des „Chinesischen Teehauses“ lag das „Vogelhaus“,
ein kleiner vergitterter Verschlag in dem Vögel gehalten wurden und ein markanter
Orientierungspunkt im Park. Vom „Vogelhaus“ aus, war ein freier Blick über den See zu
einer massiven Steinbrücke in Art einer romantischen Ritterburg möglich. Diese Brücke lag
unmittelbar am Schloß und bildete damit eine Art „Eingang" in den Park.
Allein optisch ist der Park durch zwei, den Eingang markierende Sphinxe getrennt.
Geschaffen wurden sie 1792 als Sandsteinkopien nach den Originalen von Conrad Boy
auf der ehemaligen Herkulesbrücke in Berlin. Die Einfahrt zum Schlossbereich war ursprünglich
viel breiter als heute. Der Dorfanger erlaubte einen ungehinderten Blick in den Park.
Schloß, Park und Parkarchitektur waren eine homogene Einheit, nicht nur in den vielfältigen
optischen Bezügen der einzelnen Elemente zueinander,
sondern auch in der stilistischen Gesamterscheinung der Anlage.
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